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13.10.17: 49 Prozent der PEMA-Gruppe verkauft+++Liftkarten werden teurer+++Massen-Beschwerde wegen Olympia-Fragestellung

Der Immobilienentwickler Markus Schafferer hat nun 49 Prozent seiner PEMA-Gruppe verkauft- und zwar für 100 Millionen Euro an die ehemaligen Kika/Leiner Eigentümer Herbert und Friederike Koch. Schafferer bleibt allerdings Mehrheitseigentümer und Alleingeschäftsführer. Nach dem ersten PEMA-Turm in Innsbruck entsteht derzeit in direkter Nachbarschaft der PEMA 2, zudem laufen schon die Planungsarbeiten für den dritten PEMA-Turm.

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Ein niederländisches Skiurlaubsportal hat nun die Preisentwicklungen in den Alpen verglichen und ist zum Schluss gekommen, dass die Preise für Skiliftkarten in Tirol kräftig angestiegen sind. Egal ob Kitzbühel, im Stubaital, im Tiroler Oberland oder im Zillertal. Demnach kostet dieses Jahr ein Sechs-Tages-Skipass durchschnittlich um vier Prozent mehr als im Vorjahr. In Sölden gibt es mit einem Sechs-Tages-Skipass um 285 Euro sogar ein Plus von  5,9 Prozent. Seilbahner Franz Hörl rechtfertigt diese Erhöhungen mit zuletzt getätigten Investitionen in der Tiroler Seilbahnwirtschaft:

„Wir haben uns immer bemüht, auch in den letzten Jahren, moderate Preiserhöhungen zu machen. Natürlich müssen auch wir unsere Kosten weitergeben. Der Ausbau oder der Komfort unserer Skigebiete mit Schneesicherheit von Beginn der Saison bis zum Ende der Saison, mit entsprechender Ausstattung unserer Schneeanlagen kostet natürlich auch Geld. Für uns ist nicht der Verbraucherpreis-Index  ausschlaggebend, wir sind leicht drüber. Bei uns spielt der Baukosten-Index eine große Rolle. Immerhin haben wir letztes Jähr mehr als 350 Millionen Euro in diesem Land investiert. Deshalb muss es auch zu leichten Preiserhöhungen kommen.“

Eine überdurchschnittliche Teuerung bei den Kartenpreisen gebe es in Deutschland, In der Schweiz komme es hingegen teilweise sogar zu Vergünstigungen.  

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„Soll das Land Tirol ein selbstbewusstes Angebot für nachhaltige, regional angepasste sowie wirtschaftlich und ökologisch vertretbare Olympische und Paraolympische Winterspiele Innsbruck/Tirol 2026 legen?“

So lautet die Fragestellung der Volksbefragung über die Tiroler am kommenden Sonntag abstimmen. Genau wegen dieser Fragestellung wird die  NGO „mehr demokratie“ nun eine Massen-Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof einreichen:

„Weil wir sind eben zum Entschluss gekommen, dass es sich hier nicht um eine sachliche Befragung handelt, sondern um eine Art Werbeslogan. Denn es kommen auch Worte wie selbstbewusst vor. Unsererseits unsachlich und manipulativ, weil man schon aufgrund der Formulierung der Frage erkennen kann, was eigentlich gewünscht ist“,

meint “mehr demokratie! Tirol”-Sprecher Marlon Possard. Die für die Einreichung notwendigen Unterschriften seien schon gesammelt. Eingereicht werden selbst kann die Massen-Beschwerde aber erst, nachdem das amtliche Ergebnis der Olympia-Volksbefragung vorliege.

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Sollten Sie am Sonntag nicht zu Hause sein, aber dennoch von Ihrem Wahlrecht Gebrauch machen wollen, dann haben Sie heute die letzte Chance eine Wahlkarte zu beantragen. Bis heute 12 Uhr Mittag kann diese persönlich beim zuständigen Gemeindeamt oder Magistrat beantragt werden.

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Ein 72-Jähriger kam gestern auf der A12 Inntalautobahn im Gemeindegebiet Pettnau über den Fahrbahnrand hinaus, fuhr über die dortige Böschung und krachte mit seinem PKW gegen Bäume. Der Lenker wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades geborgen und anschließend in die Klinik Innsbruck gebracht.

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179 Hotellerie- und Gastronomiebetriebe sowie 39 Großhändler aus Tirol wurden gestern Abend im Silbersaal Schwaz bei der „Bewusst Tirol“-Prämierung für Ihr starkes Bekenntnis zur Regionalität ausgezeichnet.

„Ich bin sehr dankbar dafür, dass in unserem Land Tirol wirklich sehr gute, regionale Produkte geschaffen werden durch die Landwirtschaft. Wenn man sich auch anschaut, dass gerade auch die Bevölkerung großes Interesse daran hat, zu wissen, was sie konsumieren. Wenn das regionale Produkte sind und auch eine genaue Zuordnung zum Bauer gemacht werden kann, ist das ein absoluter Mehrwert für die Bevölkerung. Aber auch für unsere Gäste. Wir haben in Tirol im Jahr rund elf Millionen Gäste, die bei uns Urlaub machen und da müssen wir dieses regionale Angebot haben“,

so Tirols Landeshauptmann Günther Platter bei der Verleihung.

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Unbekannte randalierten nun bei einer Baustelle in Kematen. Die Täter beschädigten die Reifen und die Hydraulikleitung eines Baggers sowie drei Kabelrollen. Der entstandene Schaden beläuft sich auf mehr als 1.000 Euro.

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Heute Abend findet im Innsbrucker Tivoli Stadion das Tirol-Derby zwischen dem FC Wacker Innsbruck und der WSG Wattens statt. Rund um das Stadion wurde per Verordnung ein Sicherheitsbereich eingerichtet. Diese Verordnung tritt heute um 18:30 Uhr in Kraft und endet um Mitternacht. Der Sicherheitsbereich reicht von der Autobahn Abfahrt Innsbruck Mitte bis zur Olympia Straße und von den Sillhöfen bis zum Pradler Friedhof. Organe des öffentlichen Sicherheitsdienstes sind ermächtig Personen von diesem Sicherheitsbereich zu verweisen und gegebenenfalls den Zutritt zu verbieten – sofern ein Grund besteht. Die Polizei weist zudem darauf hin, dass innerhalb dieses Bereiches eine Überwachung mittels Videoaufnahmen durchgeführt wird. Zuschauer des heutigen Meisterschaftsspiels werden gebeten mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

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Beim Versuch einen PKW zu überholen stürzte gestern ein Motorradfahrer auf der Brixentalstraße im sogenannten Hopfgarter Wald. Der 64-Jährige schlitterte in der Folge gegen eine Stützmauer und zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu.

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Und kaum zu glauben aber Kitzbühel will dieses Jahr so früh wie noch nie in die Wintersaison starten- und zwar schon morgen. Der Schnee kommt dabei aus drei riesigen Depots. (JR)

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